Das Ende der Welt, aber kein Weltuntergang.
Ushuaia ist die südlichste Stadt, jedoch der südlichste Ort ist Puerto Williams schräg gegenüber dem Beagle Kanal in Chile.





Wanderung zum Glacier Martial
Frohen Mutes und voller Tatendrang wanderten wir zum Martial Gletscher. 4.5 km von der Stadt zum Ausgangspunkt und Teehaus „La Cabaña“. Weitere 1.5 km auf der kahlen Skipiste – es ist ja jetzt Sommer in Ushuaia – zum Mirador und nochmals 1.5 km zum Gletscher auf steinigen und felsigen Pfaden. Es wäre wunderschön, wenn kein Regen und Nebel uns die Sicht nehmen würde und uns die Kälte in die Knochen treibt. Je höher wir kommen ist es sogar der Schnee, der uns um die Ohren wirbelt. Doch jetzt sind wir schon so weit oben, das wird schon…





Vor lauter Nebel und Schneegestöber sehen wir gar nicht viel. Keine Aussicht, nur grau in grau. Die Rot- und Grün-Töne der Felsen bleiben fast unbemerkt.
Der Gletscher ist wegen des Nebels auch kaum zu sehen.

Von 10m üM auf 850m üM.
Wir sind am südlichen Ende der Welt. Das Wetter ist nicht zu unterschätzen.
Vom heissen Buenos Aires her kommend, blauäugig und noch hitzig, haben wir hier sofort merken müssen, dass es hier doch einige Grade kälter ist.
Durchnässt und verfroren gönnen wir uns wieder unten im La Cabaña einen heissen Tee mit Zugabe.


Am nächsten Tag sehen wir den Gletscher wenigstens noch von unten.

Über Nacht haben die Bergspitzen ihr erstes Puderzuckerhäubchen erhalten.

Die Reise geht weiter, bleib dran, schau wieder vorbei in den draumur.blog.
See you.
Kontraste, wie sie nicht grösser sein könnten – 840 Meter Höhenunterschied – x2 (einmal hoch, einmal wieder hinunter – Chapeau für diese sportliche Leistung!) – Kälte, Schnee kontrastiert zur einladenden Wärme der gemütlichen Coffeeshops – dazu die farbige Architektur – so schön und faszinierend. Richtig inspirierend.