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El Calafate

Grenzübergang Chile nach Argentinien.

Wir reisen von Puerto Natales weiter nach El Calafate. Schon bald sind wir an der chilenischen Grenze für die Ausfahrt.

Ein einfaches Haus, welches mich an einen Saloon in einem Westernfilm erinnert. Eine Barriere stoppt die Weiterfahrt. Pass und alle Papiere müssen vorgezeigt werden und schon wird die Barriere geöffnet. Ein paar Kilometer weiter ist die argentinische Grenze. Zwei alleinstehende Häuser in der Pampa wo gerade noch der Fuchs vorbeiläuft.

Noch einmal alles vorzeigen, Stempel überall, jedoch das Gepäck wollen sie gar nicht sehen.

Na dann, los!

Es ist eine lange Fahrt. Lange Strecken nur auf Schotterpisten, da kommen wir nicht richtig vorwärts.

Überall sehen wir Nandus, der südamerikanische, Strauss ähnliche, aber viel kleinere Vogel. Auch Guanakos sind immer wieder am Weges Rand zu sehen.

Kurz vor El Calafate bemerken wir den platten Autoreifen. Und finden gleich eine grosse Ausweichstelle. Muss das noch sein! Die Schotterpisten waren doch zuviel. Wir haben zum Glück ein Reserverad. Kaum haben wir alles ausgeladen, kommt ein Hilux von einem Hof zu uns gefahren und zwei Typen steigen aus. Sie seien Mechaniker, und innert 5 Minuten war unser Rad ausgewechselt. Wie haben die das gewusst, dass wir hier eine Panne haben? Als hätten sie auf uns gewartet. Gerne hätten wir ihnen etwas für ihre Hilfe gegeben, doch sie wollten nichts, wir sollten lieber mal zum Mate (typischer Tee in Argentinien) vorbeikommen. Und schon fahren sie wieder zurück zu ihrem Hof.

Wow, das nennt man Glück im Unglück.

Und weiter fahren wir mit maximal 70 km/h, noch eineinhalb Stunden nach El Calafate am Lago Argentino.

Wir sind für drei Nächte hier in einem schönen Hausteil.

Am nächsten Morgen wird zuerst unser Rad repariert. Für 20‘000 argentinische Pesos, knapp 18 CHF, hat der Pneu nun einen Flick bekommen.

Jetzt können wir gemütlich frühstücken; in Olivia‘s Kaffee ….

Die Reise geht weiter, bleib dran, schau wieder vorbei in den draumur.blog.

See you!

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Kommentar

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  1. Glück im Unglück – aber alles gut. Und mehr als 70 km/h fährt man ja ohnehin nicht, sonst sieht man ja die wunderschöne Landschaft nicht, durch die man fährt. Genial schöni Bilder – ich freu mi scho jetzt uf de nächschti Artikel.