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Colca Canyon

Wo die Kondore fliegen

Cabanaconde

Von Arequipa nehmen wir den Nachtbus nach Cabanaconde im Colca Canyon. Dieses Dorf liegt sogar auf 3300 müM.

Eigentlich wollten wir hier etwas wandern gehen. Es gibt eine spannende Oase im Tal mit einer warmen Quelle. In der Nähe soll sogar noch ein kleiner Geysir sein. Doch wir sind alle etwas müde und das Wetter ist regnerisch. Deshalb verzichten wir auf den 6h Hike und chillen stattdessen auf der Dachterrasse des Hostels.

(Klick aufs Bild zum vergrössern)

Am nächsten Morgen früh, können wir mit unserem Hostalchef zum Mirador del Condor mitfahren. Der Aussichtspunkt für die grössten flugfähigen Vögel der Welt.

Spannend wie sich die Wolken und der Nebel entwickeln. Die thermischen Bedingungen scheinen für die Andenkondore optimal zu sein.

Schon bald segeln sie lautlos durch die Lüfte und über unsere Köpfe hinweg.

Wow ist das eindrücklich! Kaum zu glauben wie ein Vogel mit einer Flügelspannweite von bis zu 3,2m so mühelos durch die Luft gleitet.

Nach etwa 2 Stunden ist das Spektakel vorbei, die Winde flachen ab.

Die vielen, hauptsächlich peruanischen Frauen packen ihr Waren und Getränke, welche sie zum Verkauf angeboten haben, wieder ein und verlassen den Aussichtspunkt. Auch wir wollen wieder zurück nach Cabanaconde. Doch es kommt kein Bus …

Alle warten und warten, … bis ein Taxi kommt. Die Frauen verhandeln mit dem Chauffeur und laden uns ein mit ihnen mit zu fahren. Mit den vielen und grossen Gepäcktaschen wird es ziemlich eng, dafür aber auch sehr authentisch. Nach und nach steigen die Frauen unterwegs aus. Die „Kondorfrau“ – sie war als Touristen Attraktion in einem Kondorkostüm – hat uns geholfen, dass wir mit fahren konnten und steigt auch erst in Cabanaconde aus. Mit heftigen Winken verabschieden wir uns.

Wenn ich doch nur ein bisschen Spanisch beherrschen würde! Zu gerne hätte ich mich mit ihr unterhalten.

Noch einmal wollen wir ein Stück laufen gehen, doch das Wetter verschlechtert sich zusehends. Regen und Gewitter sind angekündigt. Deshalb laufen wir nur ein kleines Stück aus dem Dorf hinaus. Wenigstens möchten wir noch einen Blick hinunter auf die Oase „Sangalle“ werfen.

Am nächsten Morgen brechen wir früh auf und fahren mit dem Bus zurück nach Arequipa. Unsere Fahrt führt über einen Pass auf 4870 mü.M. (!) und durch eine beeindruckende Landschaft. Unterwegs begegnen wir vielen Vikunjas – den wilden Verwandten der Alpakas. Auch sie grasen auf den weiten Weiden der peruanischen Bauern.

Nach einem Kaffeestop und einem Helado de queso in Arequipa, nehmen wir wieder einmal einen Nachtbus, diesmal fährt er uns nach Cusco zum umsteigen und dann weiter nach Ollantaytambo.

Die Reise geht weiter, bleib dran, schau wieder vorbei in den draumur.blog.

See you!

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